Title: Geschichte
Author: RegioHelden
Published: 14. Mai 2019
Last modified: 21. Februar 2026

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# Die Geschichte unseres Unternehmens

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![Goldfarbenes Jubiläumslogo mit Kreis und geometrischen Akzenten für Juwelier Stettin](
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**Jens Eilers**

![](https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2019/07/Jens-Eilers-
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Geschäftsführer und Erzähler.

![Goldfarbenes Jubiläumslogo mit Kreis und geometrischen Akzenten für Juwelier Stettin](
https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2026/01/JPEG-300x300.
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Am **3. Oktober 1900** öffnete mein Urgroßvater Wilhelm Stettin zum ersten Mal die
Tür seines Geschäftes für die Kunden. Mein Name ist** Jens Eilers** und zusammen
mit **meiner Mutter Annegret Eilers**, geb. Stettin, führe ich heute unser Familienunternehmen.
Der ersten Firmensitz war noch in der Bismarckstraße, schräg gegenüber vom heutigen
Standort. Als mein Urgroßvater sein Unternehmen eröffnete, tat er dies in einer 
Stadt, die durch den Flottenausbau des Kaiserreichs expandierte. Offenbar hat er
seinen Job gut gemacht, denn 9 Jahre später konnte er unseren heutigen Firmensitz
erwerben und **1910 an den Bismarckplatz** umziehen. Während das Kaiserreich seine
Flotte baute, wurde auch das Geschäft weiter ausgebaut und – unter tätiger Mithilfe
seiner Ehefrau Anna – **seit 1905 die nächste Generation großgezogen.**

![](https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2019/05/1912.jpg)

![Ein älterer Mann mit Brille lächelt freundlich, umgeben von vielen Uhren an der
Wand](https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2026/01/Wilhelm-
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![Ein Schwarzweißbild zeigt zahlreiche Uhren und Schmuck in einer Vitrine eines 
Ladens](https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2026/01/Dekoration-
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![Eine festlich dekorierte Schaufensterauslage mit Besteck und Koffern in Schwarzweiß](
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Hier haben wir einmal einen kleinen Einblick wie in den ersten Jahren die Dekorationen
aussahen und welche Sortimente damals wichtig waren. Wer heute in die Schaufenster
von Juwelieren schaut, sieht in erster Linie natürlich Schmuck und Armbanduhren,
Trauringe und Verlobungsringe. Die Trauringe waren schon damals wichtig (immerhin
fanden sie sich schon im Firmennamen wieder), doch waren zum Beispiel Bestecke und
die sogenannten Korpuswaren – also silberne Kerzenleuchter und Schalen – noch wichtige
Artikel. Auch Großuhren vom Wecker bis zur Standuhr waren bedeutende Sortimente 
und noch hatte die Armbanduhr die Taschenuhren nicht verdrängt.

**Die nächste** **Generation: **Mit Ernst Stettin bereitet sich in den 1920er Jahren
die nächste Generation darauf vor, in das elterliche Unternehmen einzutreten. Wäre
es nach dem Willen von Wilhelm Stettin gegangen, wäre Ernst Goldschmied geworden.
Doch das gefiel dem Jungen so wenig, dass er die Lehre abbrach und sich selbst um
einen Lehrplatz zum Uhrmacher kümmerte. Vermutlich dürfte das einige hitzige Auseinandersetzungen
zwischen Vater und Sohn provoziert haben, doch schließlich durfte Ernst seine Stelle
bei Uhrmachermeister Stührenberg in Blumenthal antreten. Von dort brachte er dann
nicht nur den Titel eines Uhrmachers mit heim, sondern auch auch seine Frau Elfrieda,
die aber zeitlebens immer nur Elfe genannt wurde.

![Ein junger Mann mit konzentriertem Blick arbeitet im weißen Kittel an einem Gerät](
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![Eine Frau mit lockigem Haar hält ein Baby im Arm, beide schauen ruhig drein](https://
www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2026/01/August-1939-E.-und-
A.Stettin.jpeg)

**1935 **übergab Wilhelm Stettin das Unternehmen dann an Sohn Ernst und seine Frau.
Unruhige Zeiten, doch das erneute Flottenbauprogramm bescherte Wilhelmshaven auch
einmal wirtschaftlich gute Zeiten. **Im August 1939 **kam dann mit Tochter Annegret
eine weitere Generation zu Welt. Kaum jemand ahnte, dass es auch die letzten Tage
im Frieden sein sollten. Elfe Stettin notierte dazu: „Doch die schönen, ruhigen 
Tage dauerten nicht lange, denn der Krieg gegen Polen aus und am 3. September erklärte
England uns den Krieg. Noch am selbigen Tag brachte uns der Vati mit Kinderwagen,
Kinderbett, Badewanne usw. im Auto ins Elternhaus nach Rönnebeck. In gleicher Nacht
war zweimal Fliegeralarm.“

** 1943** war die gute, alte Zeit dann endgültig vorbei. Bei einem Fliegerangriff
wurde das Geschäftshaus von einer Bombe getroffen und zerstört. Ein **Schicksal**,
das auch die beiden Ausweichquartiere erlitten und so ging es nach dem Ende des 
Krieges erst** in einer Wohnung** in der Bismarckstraße weiter. 1948 wurde der der
Grundstein für den Wiederaufbau des Geschäftshauses gelegt und ab 1949 ab es wieder
ein Juweliergeschäft Stettin am Bismarckplatz. Es folgten die Jahre des **Wirtschaftswunders**
und nach und nach konnte **das Geschäft wieder wachsen.**

![Ein Mann steht ernst vor zerstörten Gebäuden und Trümmern in einer schwarzweißen
Szene](https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2026/01/Bombentreffer-
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![](https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2019/05/1943.jpg)

![](https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2019/05/1950.jpg)

**1948 **beginnt dann der Wiederaufbau und ab **1949** gibt es uns wieder an der
gewohnten Stelle. Spannend sind die zum Teil noch vorhandenen Rechnungen für den
Neubau: 1 Maurerstunde = 1.36 Mark, 1 Zimmererstunde = dito, 1 Lehrlingsstunde =
1,01 Mark, 1 Gespannstunde für den Transport von Heizkörpern =3,56 Mark!

1961 folgt dann der erste Umbau und der Eingang kommt wieder auf die Ecke. Auch 
werden dabei die Voraussetzungen geschaffen, um das zweite der drei Geschäfte im
Haus dem eigenen zuzuschlagen. Doch da passiert noch mehr: ein junger Uhrmacher 
kommt frisch aus der Schweiz in die Heimat zurück und soll nun bei den Stettins 
seinen Meister machen. Das klappt auch, aber dieser **Dedo Eilers** wird dann später
noch wichtig.

![Ein grosses Eckgebäude mit mehreren Geschäften und Schaufenstern steht an einer
gepflasterten Strasse, einige Baumreihen und Bauarbeiten sind sichtbar](https://
www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2026/02/Umbau-1961-1024x690.
jpeg)

![Ein lächelndes Paar in eleganter Kleidung hält Sektgläser vor rosafarbenen Rosen](
https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2026/02/Verlobung-
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**Ob das so gedacht war?** Kaum hat dieser neue Uhrmacher seinen Arbeitsplatz angetreten,
da gibt es auch schon die Verlobung mit der Tochter des Hauses. Geheiratet wird 
dann im Januar 1963. Da war es allerdings so kalt, dass es davon fast keine Fotos
von gibt. Die Kameras funktionierten bei Minustemperaturen in der Kirche einfach
nicht mehr.

**Hier fehlt doch was! **Keine Sorge – das ist noch in Entwicklung und kommt noch!

1961 trat dann der junge Uhrmachermeister Dedo Eilers seine Stelle in unserem Unternehmen
an. Sicher ahnte mein Großvater nicht, daß er mit diesem netten Meister, der frisch
aus der Schweiz zurückkehrte, seinen zukünftigen Schwiegersohn einstellte. Aber 
genau das war der Fall. Meine Eltern heirateten 1963 und 1967 kam ich zur Welt. 
1970 erfolgte dann die Übergabe des Unternehmens an meine Eltern. **18 Jahre später**
wurde dann mit dem nächsten Umbau das Geschäft **deutlich vergrößert **und auf seine**
heutige Größe** gebracht. Der Umbau war damals der Sprung in das sprichwörtliche
kalte Wasser, sein Entwurf brach mit der bei Juweliergeschäften üblichen Abschirmung
des Innenbereichs nach außen und setzte auf eine klare, offene Gestaltung. Mit dem
Umbau begann auch meine Zeit im Unternehmen, oder anders gesagt: meine erste Handlung
war der Abriss des alten Ladens. Die folgenden Jahre hätten toll sein sollen und
waren doch eher düster. In kurzer Folge starben zuerst Ernst und Elfriede Stettin
und schließlich 1995 nach langer Krankheit mein Vater Dedo Eilers.

![](https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2019/06/heute.
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![](https://www.juwelier-stettin.de/wp-content/uploads/sites/4290/2019/05/heute-
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**Im Jahr 2000** konnten wir das _100-jährige Jubiläum_ feiern und 2016 haben wir
unserm Geschäft wieder einen großen Umbau spendiert. Das offene Prinzip haben wir
erhalten, doch dieses Mal mehr auf eine Gestaltung gesetzt, die die **Gemütlichkeit
eines Wohnzimmers** mit den **Anforderungen eines Juweliergeschäftes** verbinden
sollte. Ist uns das gelungen? Warum schauen Sie nicht einmal vorbei und urteilen
selbst? **Wir freuen uns auf Sie!**

## Öffnungszeiten

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  |  Mo.–Fr. |  10:00–13:00 Uhr |  
 |   |  15:00–18:00 Uhr |  
 |  Sa. |  10:00–13:00 Uhr |

**Telefon: [04421 - 318 51](https://www.juwelier-stettin.de/ueber-uns/+49442131851?output_format=md)**

## Adresse

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**Juwelier Stettin**
 Bismarckplatz 26384 Wilhelmshaven